Hands-on Agentic Coding

Eintägige Praktikerformate in Zürich: In kleinen Gruppen arbeitet ihr mit autonomen Coding-Agenten. Einmal baut ihr ein System von Grund auf, einmal bearbeitet ihr ein echtes Legacy-System. Hands-on garantiert.
Hands-on
Wir stellen den Rahmen, Anregung und eine vorbereitete Arbeitsumgebung. Ihr sammelt grosse Teile des Tages selbst Erfahrungen.
Kleine Gruppen
Begrenzte Platzzahl: enge Feedbackschleife zwischen Teilnehmenden und Trainer, mit viel Raum zum Experimentieren und Austausch.
Zürich
Alle Termine finden in Zürich im Kreis 5 statt. Online-Termine auf Anfrage.
CHF 850.—
Pro Person und Tag inklusive Tokens und Lunch.
Workshop 1 · Deutsch

Code Production Lab

Format: Wenig Folien. Keine vorgefertigten Projekt-Vorlagen. Reine Hands-on-Architektur und Implementierung.

Die meisten KI-Workshops konzentrieren sich auf einfaches Prompt Engineering oder simple Chat-Vervollständigungen. Dieses eintägige Lab widmet sich ganz agentischen Workflows – dem Einsatz autonomer Terminal-Agenten, um Software von Grund auf zu entwickeln, zu testen und zu prüfen.

Wir bauen kein Spielzeugprojekt aus einem vorbereiteten Repository. Wir starten an einem physischen Whiteboard und nutzen Claude Code direkt im Terminal, um Anforderungen zu formulieren, die Systemarchitektur zu entwerfen sowie die Anwendung von Grund auf zu initialisieren, zu implementieren und zu testen.

Zielgruppe

Dieses Lab richtet sich an Software Engineers, Tech Leads und Architekten, die die tatsächlichen Reibungspunkte, Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz autonomer KI-Agenten in einem realen Produktionszyklus verstehen möchten.

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Warum dies ein kostenpflichtiges Lab ist (Infrastruktur & Support)

Der Betrieb autonomer Agenten ist ressourcenintensiv und verbraucht viele Tokens. Dein Ticket beinhaltet:

Bereitgestellte Umgebung
Eine dedizierte, webbasierte VS-Code-Umgebung, vorkonfiguriert mit Zugriff auf Claude Code.
Abgedeckte API-Kosten
Alle Token-Kosten für Anthropic / Claude Code während der gesamten Dauer des Labs sind vollständig enthalten.
Architekten-Support
Erfahrene Senior Engineers stehen vor Ort als beratende Architekten bereit, um den Agenten zu entblocken, falls er in Kontext-Schleifen gerät oder halluziniert.

Grober Ablauf

  1. 09:00

    Systementwurf & Ideation. Gemeinsame Whiteboard-Session. Wir skizzieren eine schlanke, integrationsorientierte Anwendung, Datenflüsse, Entity-Relationships und API-Grenzen.

  2. 10:45

    Bootstrapping & Upstream-Auditing. Wechsel ins Terminal. Wir weisen Claude Code an, den Workspace zu initialisieren, die Ordnerstruktur zu generieren und das Datenbankschema basierend auf unserem Whiteboard-Entwurf aufzubauen. Wir nutzen den Agenten, um die Spezifikation auf Edge-Case-Konflikte zu analysieren, bevor echter Feature-Code geschrieben wird.

  3. 13:30

    Implementierung & testgetriebene Entwicklung. Reine Terminal-Entwicklung mit Claude Code. Der Schwerpunkt liegt auf testgetriebener, agentischer Entwicklung: Wir schreiben fehlschlagende Integrationstests manuell und steuern den Agenten so, dass er die Codebasis iterativ anpasst, bis die Test-Suite erfolgreich durchläuft.

  4. 15:45

    Code-Review, Deployment & Post-Mortem. Einsatz des Agenten für Sicherheitsüberprüfungen, Dependency-Audits und das Konfigurieren automatisierter Deployment-Skripte. Den Abschluss bildet eine technische Retrospektive zu den Grenzen von Context Engineering, Best Practices zur Steuerung von Agenten und typischen Schwachstellen dieser Tools im produktiven Einsatz.

Termine

Workshop 2 · Deutsch

Legacy Systeme verbessern mit Agentic Coding

Format: Zwei kurze Theorieblöcke, um alle abzuholen. Dann an einem echten Bestandssystem selbst anwenden.

In diesem Workshop geht es darum, wie Du Agenten und KI für die Modernisierung von Legacy-Systemen nutzen kannst und dabei die Kontrolle behältst. In einer mittelgrossen, monolithischen Open-Source-Software bauen wir neue Features ein und optimieren dabei gezielt einzelne Architekturmerkmale.

Das System analysieren, um ein Verständnis aufzubauen, ohne den gesamten Code lesen zu müssen: ein Mix aus Metriken, Agentic Interviews und Git-Mining. Anschliessend finden wir Problemstellen im Code und der Architektur, erarbeiten Lösungsoptionen, wägen sie gegeneinander ab und legen unseren Lösungsweg fest. Diesen lassen wir von unserem eigenen Coding-Agenten dokumentieren und anschliessend implementieren, gesteuert durch unsere Guardrails aus den Architektur-Entscheidungen.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Software-Engineerinnen und -Engineers, Tech Leads sowie Architektinnen und Architekten, die Bestandssysteme weiterentwickeln oder modernisieren (müssen) und dabei wissen wollen, wo autonome Agenten wirklich helfen und wo die Kontrolle beim Menschen bleiben muss.

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Grober Ablauf

  1. 09:00

    Willkommen & Kennenlernen. Grundlage schaffen, damit wir gemeinsam diskutieren und Lösungen vergleichen können. Herausfinden, was du in jedem Fall lernen willst.

  2. 09:30

    Theorieblock: Agentic Engineering. Was ist ein Agent? Wie nutzen wir den Kontext? Welche Tricks gibt es im Umgang mit Agenten? Vorstellung eines vorbereiteten Skills.

  3. 10:00

    Onboarding ins Tooling. Zeigen der vorbereiteten Umgebung für jeden Teilnehmer. Sanity-Check.

  4. 10:15

    Theorieblock: Software-Modernisierung. Kurze Vorstellung von Modernisierungsmethodik als Basis für das vorgeschlagene Vorgehen.

  5. 10:45

    Hands-on-Modernisierung. Analyse, Ziele setzen, Tests & Guardrails erstellen, umsetzen, verifizieren und von vorne. Task für Task.

  6. 12:00

    Austausch in der Gruppe. Was läuft, wo stehst du an? Agenten eine Aufgabe geben, die sie über Mittag lösen können.

  7. Nach dem Lunch

    Weiter Modernisieren bis der Agent raucht.

  8. 16:00

    Recap, Austausch und Feedback.

Termine

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